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08.06.2008: Montmelo, Sonntag
Zu kalt in Catalunya
Sepp und Co. checken nach dem Rennen die Motordaten
Diese katalanische Rennwochenende war schon eine arge Berg- und Tal-Bahn für uns. Freitag morgen alles gut. Freitag Nachmittag, na ja, soso. Samstag Vormittag grosse Fortschritte. Samstag Nachmittag grosse Enttäuschung. Sonntag morgen im Warm-up scheinbar alles klar, und dann im Rennen – ich weiss gar nicht, was ich sagen soll. Doni hatte praktisch während des gesamten Rennens ein grösseres Motoren-Problem. Das einzig vorerst Positive ist die Tatsache, dass wir glauben, die Ursachen zu kennen. Und wir werden ganz sicher alles unternehmen, um sicherzustellen, dass dies nicht mehr vorkommt. Es war ein weiteres Finish für Doni, und wir sind dankbar, dass er nicht aufgegeben hat. Aber ein befriedigendes Finish brachte dieser Catalunya-Grand-Prix ganz gewiss nicht.
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07.06.2008: Montemelo, Samstag
Hoffnung am Vormittag, Enttäuschung am Nachmittag
Am Vormittag war Doni sehr flott unterwegs
Was für ein seltsamer letzter Trainingstag in Catalunya ! Alles bestens am Morgen, als wir wirklich ganz bemerkenswerte Fortschritte verzeichnen konnten, und dann die Enttäuschung am Nachmittag, als wir weit davon entfernt waren, unsere Zeiten vom Vormittag zu wiederholen. Das Positive ist, dass wir nie Gefahr liefen, uns für den morgigen Catalunya-Grand Prix nicht zu qualifizieren. Aber nachdem Doni am Vormittag wirklich super Zeiten fahren konnte und mit Fahrern wie Laverty, Gomez und Toth gematcht hat, sind wir mit der Qualifikation alleine nicht mehr so richtig zufrieden. Wir hätten schon sehr gerne den einen oder anderen hinter uns gelassen, aber jetzt müssen wir uns mit dem 24. und letzten Platz abfinden.
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06.06.2008: Montmelo, Freitag
Doni verkürzt den Abstand nach vorne
Doni bot heute eine beeindruckende Leistung
Auch wenn wir nach dem heutigen ersten Qualifying auf unserem scheinbar traditionellen 23. Platz stehen, so muss ich doch sagen, dass die heutige Performance unsere beste im bisherigen Jahr gewesen ist. Noch nie zuvor ist es heuer Doni gelungen, in einer Trainingssitzung auf den 20. Platz zu fahren. Heute morgen hat er es geschafft. Nie zuvor war Doni nur 3.5 Sekunden hinter der Bestzeit zurück. Heute morgen hat er es geschafft. Es wäre sogar möglich gewesen, die Leistung vom Vormittag am Nachmittag zu wiederholen, denn bis etwa 10 Minuten vor Schluss lag Doni immer nahe oder auf dem 20. Platz, ehe er eingangs Haarnadel am Ende der Gegengeraden von der Strasse rutschte. Erst anschliessend kamen Gomez und Toth an ihm vorbei.
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05.06.2008: Montmelo, Donnerstag
Ausserhalb des Racing Bermuda Dreiecks
Hier geht's zum Hasen-Restaurant
Jene von Euch welche diese Website seit längerer Zeit verfolgen, kennen meine Theorie vom „Racing Bermuda Dreieck“. Für die „Neuen“: als Racing Bermuda Dreieck bezeichne ich „Flughafen – Hotel – Rennstrecke“. Viele von uns leben ja innerhalb dieser drei Punkte, und auf die Dauer ist das bestimmt nicht das einzig Seligmachende. OK, niemand von uns wird aus unerfindlichen Gründen und ohne jegliche Spuren zu hinterlassen verschwinden, wie das mit Schiffen und Flugzeugen im echten Bermuda-Dreieck passiert ist, aber es gibt auch bei uns jede Menge Fallen. Jedermann, unabhängig von Job-Beschreibung und Position, tut gut daran, seine gewohnte Szene ab und an zu verlassen und sein Haupt-Augenmerk auf anderes Wesentliche zu richten.
Man läuft sonst Gefahr, betriebsblind zu werden.
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03.06.2008: Mugello, Sonntag
Im Ziel, aber wieder ein einsames Rennen
Doni, Edmond und Hamzah vor unserer wunderschönen Unterkunft nahe Mugello
ch nehme an, dass wir mit dem, was wir in Mugello erreicht haben, zufrieden sein müssen: eine weitere Qualifikation für einen Grand Prix, und eine weitere Zielankunft. Es ist allerdings sehr verführerisch, mit diesem Erreichten, mit den langsamen Fortschritten, nicht zufrieden zu sein. Man muss einfach aufpassen, sich nicht zu Missmut hinreissen zu lassen. Ich selbst nehme mich davon gar nicht aus. Ich bin da durchaus gefährdet. Ich glaube zwar, dass wir beim heutigen Italien-Grand-Prix nicht unbedingt den besten Doni gesehen haben, aber: es war ein weiteres Finish, und das ist alles, was zählt. Immerhin war es zu Jahresbeginn unser Ziel, uns für möglichst alle Grands Prix zu qualifizieren, und möglichst viele Rennen zu beenden. Und daran hat sich nichts geändert.
Es war uns klar gewesen, dass Mugello eine besondere Herausforderung darstellen würde. Diese Strecke ist zwar eine der schönsten, aber gleichzeitig auch eine der schwierigsten. Und wenn man in Betracht zieht, wo wir Freitag abends gewesen sind, vier Sekunden langsamer als der geforderte Qualifikations-Wert, und daher in einer ziemlich aussichtslosen Position, dann muss man die heutige Zielankunft schon als Fortschritt bezeichnen.
Auch wenn es uns natürlich lieber gewesen wäre, hätten wir den Spanier Gomez auf seiner Aprilia hinter uns lassen können……
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31.05.2008: Mugello, Samstag
…….und plötzlich waren alle Probleme verschwunden !
Am Samstag kam Doni richtig auf Touren
Dieser Rennsport ist schon ein seltsames Geschäft. Gestern waren wir komplett daneben, um es mal vorsichtig auszudrücken. Nahezu vier Sekunden hinter der vorgeschriebenen Qualifikationszeit. Selbst wenn wir mit Problemen in Mugello gerechnet hatten – dass es so schwer, wenn nicht gar unmöglich sein würde, hatten wir nicht erwartet. OK, das Wetter war miserabel gewesen, aber trotzdem – vier Sekunden aufzuholen schien eine wohl eher unlösbare Aufgabe zu sein.
Aber schon in den ersten Runden heute Vormittag sah alles ganz anders aus. Das kann natürlich durchaus mit der Anwesenheit von Thorsten Lannert alias Richy Müller zu tun haben. Der frisch-gebackene Stuttgarter Tatort-Kommissar hat uns wieder mal bei einem Rennen besucht, und die Erfahrung zeigt, dass immer, wenn Richy mit von der Partie war, unsere Performances in Ordnung gewesen sind.
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30.05.2008: Mugello, Freitag
Das wird ein beinharter Kampf…….
Schwere Zeiten für Doni in Mugello
Wir haben immer geahnt, dass die Qualifikation für den Italien-Grand-Prix in Mugello uns alles abverlangen würde. Und der erste Tag in den Hügeln der nördlichen Toskana hat gezeigt, dass unsere Ahnungen – oder Befürchtungen, wenn man will – durchaus berechtigt gewesen sind. Während es nach dem Freien Training heute morgen noch gar nicht so aussichtslos ausgesehen hat, gab es am verregneten Nachmittag ein ziemlich böses Erwachen. Es sieht so aus, als würden wir für die Qualifikation ein kleines Wunder benötigen. Der erforderliche Wert für die Qualifikation liegt derzeit bei 2.14,510. Donis Bestzeit ist fast vier Sekunden langsamer.
Aber selbstverständlich geben wir nicht auf, selbst wenn die erforderliche Verbesserung kaum machbar erscheint. Morgen ist ein neuer Tag, und wir werden bis zum Letzten kämpfen.
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19.05.2008: Gauting, Montag früh
Die Sache mit dem Glück
Nach dem Ausfall war Donis Enttäuschung riesengross
Ich glaube, ich habe es schon oft genug gesagt und geschrieben, uind ich hasse es eigentlich, mich zu wiederholen, aber manchmal lässt es sich nicht vermeiden: ich finde es nach wie vor unglaublich, wie nahe in unserem Sport Glück und Pech zusammenliegen können.
Nehmen wir nur mal das vergangene Wochenende als Beispiel.
Am Freitag lief alles sehr gut. Der Samstag war grauenhaft. Der Sonntag morgen begann mit einem nicht gerade berauschenden Warm-up. Am Start des Rennens gab es für einen unerfahrenen Piloten die schwierigsten Bedingungen, die man sich nur vorstellen kann. Und trotzdem produzierte Doni ein ganz fabelhaftes Rennen, kämpfte bis in die letzte Runde mit seinem spanischen Rookie-Kollegen Gomez – ehe er schliesslich unverschuldet in der allerletzten Runde einen übel aussehenden Sturz baute. Und bei 240 km/h, das darf man annehmen, war das wirklich ein fürchterlicher Unfall.
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17.05.2008: Le Mans, Samstag
Wahrscheinlich zu früh gefreut
Donis rechte Hand verursachte Probleme
Es ist eine alte Regel im Rennsport, dass man nie zufrieden sein soll. Und schon gar nicht selbstzufrieden.
Vielleicht waren auch meine öffentlichen Gedanken gestern, dass wir das Nicht-Qualifizieren-Gespenst verscheucht haben könnten, ein Fehler.
Keine Sorge: wir sind für den morgigen Grand Prix von Frankreich sicher qualifiziert. Trotzdem zeigten die heutigen Vorkommnisse, dass immer wieder das Unerwartete eintreten kann, und dass statt des erhofften Fortschritts das nächste Problem schon darauf lauert, zutage zu treten.
Man muss fairerweise sagen, dass das heutige Freie Training der erste richtige Rückschlag in diesem Jahr gewesen ist.
(Wie sich herausstellen sollte, war der Nachmittag nicht viel besser).
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16.05.2008: Le Mans, Freitag
Keine Bange um die Qualifikation
Aussen an Chow vorbei
Irgendwie gewöhne ich mich langsam an die Möglichkeit, dass uns die Qualifikation für die weiteren Grands Prix in diesem Jahr keine Probleme mehr bereiten sollte. Wenn man Jerez und Losail mal beiseite lässt, wo wir ja vor dem eigentlichen Rennwochenende jeweils ausgiebig getestet hatten, so waren wir auch überall sonst sehr OK: Portugal (Estoril) hat uns keinerlei Kopfzerbrechen bereitet. Ebensowenig China (Shanghai) und auch nicht Frankreich (Le Mans).
Ich weiss, ich weiss. Es ist noch früh im Jahr. Aber der Anfang war schon mal einwandfrei.
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